“ I matazin”.
Als Hauptdarsteller unseres Faschings bringen diese Figuren Leben in die heitersten Tage des Jahres. Diese jungen, recht hübschen Leute, mit langem Haar, das mit bunten Papierblumen geschmückt ist, tragen Seidenschürzen. Heiter und sehr festlich kündigen sie ihren Durchzug mit einer Klangbotschaft an.

“Pagaruoi e pagarele”
Das ist der traditionelle Scheiterhaufen für die Verbrennung der ‚Befana‘ neben dem die Kinder, von den Erwachsenen begleitet, fröhliche Lieder anstimmen während sie auf das Eintreffen der netten Alten warten, die allen braven Kindern Süßigkeiten aus ihrem Tragkorb zuwerfen wird. Jede Ortschaft hat ihren eigenen Scheiterhaufen auf dem am Abend der Heiligen Drei Könige die ‚Befana‘ verbrannt wird.

“La Bonaman”
An Neujahr stehen die Kinder sehr früh - oft sogar vor dem Morgengrauen- auf, bilden kleine Grüppchen, gehen von Haus zu Haus und wünschen den Einwohnern ein Frohes Neues Jahr:
“Bon dì, la bonaman a mì!”, “Bon dì, la barbona a mì!”
Der Volksbrauch will, daß die Einwohner diesen Kindern die Türe öffnen und sie mit “guten Dingen” beschenken.

“I Coscriti”
Im Dezember gingen die Rekruten zu den Mädchen des Dorfes, um sich verschieden lange und breite stets sehr bunte Borten und Bänder schenken zu lassen. Diese Tressen dienten ihnen dazu, ihre bereits mit Pfauen- und Hahnenfedern geschmückten, an Neujahr mit Stolz vorgeführten Hüte zu verzieren.
Dieser Volksbrauch kündigt einen neuen, damals als äußerst wichtig angesehenen Lebensabschnitt an: der Übergang vom Jugendalter zum Erwachsenenalter.
Der junge, nun erwachsen gewordene Bursche erwirbt einen neuen und einflußreicheren sozialen Rang, der durch die Pfauen- und Hahnenfedern versinnbildlicht wird. Der junge Mann fordert einen Beitrag von den Leuten und erwirbt seine volle Virilität. Die alten Rekruten hingegen ziehen mühsam einen dicken Holzstamm hinter sich her: dieser Brauch steht als Sinnbild für die Last und die größere Verantwortung, die die Erwachsenen auf ihren Buckeln tragen müssen.

“San Zuane”
Früher war der 24. Juni, der Tag des heiligen Johannes, ein Festtag, der mit Feuerwerken gefeiert wurde und an dem die Dorfmädchen beim Mittagsläuten Blumen pflückten. Auch dieser Volksbrauch war ein Auspizium für die neue Jahreszeit, das den antiken Feiern der Sommersonnenwende entspricht. Auch hier spielt, wie in allen archaischen Kulturen, das Symbol Feuer eine bedeutende Rolle. In der Vornacht gingen die jungen Leute von Haus zu Haus und sammelten alle Gegenstände, die sie um die Häuser herum fanden, ein: Schuhe, Besen, Schubkarren usw. Alles wurde neben der Kirche gestapelt und am darauffolgenden Festtag mußten die Dorfbewohner sich ihre Sachen wieder abholen. Die Bedeutung dieses Volksbrauchs ist bis heute ungeklärt.

“Si a legne”
Früher war der 24. Juni, der Tag des heiligen Johannes, ein Festtag, der mit Feuerwerken gefeiert wurde und an dem die Dorfmädchen beim Mittagsläuten Blumen pflückten.Auch dieser Volksbrauch war ein Auspizium für die neue Jahreszeit, das den antiken Feiern der Sommersonnenwende entspricht. Auch hier spielt, wie in allen archaischen Kulturen, das Symbol Feuer eine bedeutende Rolle. In der Vornacht gingen die jungen Leute von Haus zu Haus und sammelten alle Gegenstände, die sie um die Häuser herum fanden, ein: Schuhe, Besen, Schubkarren usw. Alles wurde neben der Kirche gestapelt und am darauffolgenden Festtag mußten die Dorfbewohner sich ihre Sachen wieder abholen. Die Bedeutung dieses Volksbrauchs ist bis heute ungeklärt.